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Archive for Februar 2012

Ihr wißt ja, meine Kollegin….also, diese jene, welche ich….ähm….täglich tolerieren muß……

Jedenfalls, heute war große Konferenz, verschiedene Themen, unter anderem eine Präsentation zu einer Abteilung, in der auch nachts gearbeitet wird und hier soll ein neues Dienstrad erstellt werden.

Der Chef ruft also seine Präsentation auf und – wie ich fand – ganz witzig, auf der Startseite dieses Foto der Commodores und als Thema dazu: Nightshift, also die Nachtschicht…

Nightshift

Während wir also vergnügt in alten Zeiten schwelgten und  die Frisur von Lionel Ritchie bewunderten, beugte sich besagte Kollegin vor und fragte über den ganzen Konferenztisch:

In welcher Abteilung arbeiten die denn, die kenne ich gar nicht?

Es hat 5min gedauert, bis ich mich von meinem Lach-Flash erholt hatte und unter dem Tisch hervorgekrochen kam. Tränen, ich sage euch, jede Menge Tränen und selten so gelacht.

Nun, nachdem sich die allgemeine Lage wieder beruhigt hatte und ihr jemand erklärt hatte, dass das keine Mitarbeiter von uns sind, hätte ich ihr am liebsten geantwortet: Die kannst du nicht kennen, die arbeiten ja nur nachts.

Aber ich habe darauf verzichtet….

 

 

 

 

 

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Der letzte Rest Motivation, mich hier alleine und mit einem relativ ungeliebten Job durchzuschlagen hat mich verlassen.

Die letzten zwei Wochen schon tendierte ich immer mehr dazu, meinen Stolz aufzugeben und endlich eine Entscheidung zu treffen, die schon längst überfällig ist.

Nachdem ich gestern schon wieder gedanklich die Segel strich und mich Feigheit übermannte, nahm ich heute an H.-Schwesters Geburtstag allen Mut zusammen, wischte alle Zauderei kurzerhand beiseite und habe es ihr telefonisch gesagt. Es ist laut ausgesprochen. Ich habe um Unterstützung gebeten und wir werden Anfang März besprechen, wie und wo ich das angehen werde, mir rutscht gerade wieder das Herz in die Hose und ich bin dennoch soooo verdammt nochmal froh.

Ich möchte nach Hause. Ich habe Heimweh. Ich möchte weg aus der ungeliebten Stadt, die für viele so wunderschön ist. Sie hat mir nie das Herz gewärmt.

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Nachdem Anthony Perkins Mitte letzter Woche dann endlich damit aufgehört hat, mir unter dem Klang kreischender Psycho-Töne regelmässig ein Messer in den Rücken zu rammen (übrigens auch außerhalb der Dusche, was ich ihm mittelprächtig übel nahm), benötige ich dringend einen neuen Höhepunkt oder zumindest eine Up-Linie in meinem Alltag. Ein erstes Highlight war der Sonntagabend, der mich mit einem wirklich sehr interessanten Film namens District 9 versorgte und selbstverständlich dem alljährlichen Superbowl. Ich konnte wieder einmal nicht widerstehen und schlug mir die Nacht und Madonna um die Ohren, allerdings ohne Reue.

Montag bis Mittwoch verschwammen schon im eiskalten Nebel des Schneesturms der sich über Wien gelegt hatte, als mich mitten in meiner beruflichen Motivationslosigkeit der unaufhaltsame Wunsch nach Urlaub, einkuscheln und Nichtstun überkam.

Man soll ja seine innersten Wünsche nicht zurückhalten und daher habe ich nun morgen und Freitag Urlaub. Insgesamt 4 Tage völliger Freiheit, an denen ich mich nicht über halbzugefrorene Eis- und Schneeschollen, glatte Böden und durch lustlose Bürostunden hangeln muß.

Lauter innerer Jauchzer.

 

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