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Archive for September 2010

Mail von einer ca. 20-jährigen Mitarbeiterin heute an mich:

Leider ist mir mein Heftchen wo ich meine XYZ- Zeiten rein schreibe abhanden gekommen, deswegen kann ich euch noch nicht sagen wann ich gestern telefoniert habe, ich hoffe es taucht bald wieder auf…
 
Leute, watt hat die? Frühheimer? Wieso weiß die heute schon nicht mehr, wann sie gestern gearbeitet hat? Ohne Worte.

Wahrscheinlich zuviel gechillt.

*Schallendes Gelächter*

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Es gibt Dinge, die erschliessen sich mir nicht. Liegt wohl am Alter. Oder so.

Aus welchem Grund bretzeln sich Leute mitten in der Nacht auf um Chillen zu gehen? Hm? Hm?

Wenn ich chillen will, hau ich mich aufs Sofa und dümpel vor mich hin. Aber weggehen um zu chillen? What the f….

Entweder geh ich weg zum Abfeiern, Amüsieren, zumindest in der Hoffnung mich zu amüsieren, mich zu unterhalten, mich zu weiß ich was….aber zum chillen? Da hau ich mich ins Bett oder so….

Ich erkläre hiermit Chillen zu meinem persönlichen Unwort des Jahres.

*nickt nochmal bestätigend und schüttelt gleichzeitig mit senilem Unverständnis den Kopp*

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U-Boot

Ich bin ein bescheidenes Mädchen. Manchmal.

Vor allem, wenn es um den Einkauf von Klamotten geht. Wenn man 23,478 Jahre lang mehr oder weniger vergeblich passende Klamotten und Schuhe sucht, lassen die Ansprüche nach. Es reicht eigentlich schon, wenn das Zeugs um einen herumreicht und die kaum sichtbare Speckfalte rechts unten bei Koordinate 4711 bedeckt und es nicht grün-lila-kariert ist.

Kommen wir zum Punkt, Rose: Nein, nicht in Sankt Olaf, sondern in Köln war ich Schuhe kaufen. Ihr wisst ja, Schuhe. Mein Thema. Ein Paar muß reichen. 1 x Sommer, 1 x Winter. Nachdem H-Schwester kreischend das kleine Loch in meinem letztjährigen Paar Winterschuhe entdeckt hatte und diese postwendend in die Mülltonne pfefferte, was ich sogar einsah, war also ein Neues angesagt.

Da Papa und Mama ja auch ein bißchen Zeit mit dem abtrünnigen Kind aus Wien verbringen wollten, gingen wir also gemeinsam Schuhe kaufen. Und da ich beim Anprobieren geduldig wie eine Kobra bin, mußte ich das gleich im erstbesten Geschäft hinter mich bringen, damit dat nicht zu anstrengend wird. Man muß sich ja schließlich dauernd bücken. Also, Verkäufer bringt mir ein Paar Schnürschuhe, befindet sie für zu klein, Mama zeigt mir zwischendurch andere Schuhe, die ich aus Prinzip ablehne, weil das ja schon in Stress ausartet, ich bekomme vom Verkäufer die nächste Größe, er befindet sie wieder für zu klein, Mama hält mir immer wieder andere Schuhe vor die Nase, ich winke ab, Papa starrt ergeben vor sich hin, Verkäufer bringt die nächste Größe, mein Gott, die sehen ja aus wie U-Boote, mir ist schon wieder warm, ich hab keine Lust mehr, nicke ergeben zum Kauf der U-Boote, Hauptsache, sie passen um meine Quadratlatschen herum, Mama guckt resigniert, Papa guckt erleichtert, ich fühle mich nicht gut, die Schuhe sehen eigentlich viiiiel zu groß aus, sind sie auch, aber ich verabscheue Einkaufen und bin froh, dass ich die Prozedur überstanden habe.

Übernächster Tag. Ich werde morgens wach und starre sinnentleert auf die Einkaufstüte mit den Schuhen.

Frühstück…ich sage zu H-Schwester: Die Schuhe sehen aus wie U-Boote für Säuglinge. H-Schwester sagt, die Schuhe sind viel zu groß und sehen scheiße aus. Wir gehen die heute umtauschen. Gesagt, getan. Kassenbon aus der Mülltonne gekramt, hingefahren, H-Schwester wedelt dauernd mit wunderhübschen Schuhen vor meiner Nase herum. Wo waren die Vorgestern? Ich probiere an, sitzt, wackelt und hat Luft. Fazit, 2 (!!!) Paar schöne neue Schuhe, Mama vorgeführt, Mama meint beleidigt: Die hab ich dir vorgestern schon gezeigt. Ich gucke beschämt, weil ich manchmal so ungerecht zu Mama bin. Ich lasse mich problemlos von H-Schwester herumkommandieren und bei ihr wehre ich alles von vorneherein ab. Man ist als Kind (und da kann man noch sooo alt werden) manchmal eine doofe Nuss. Ich jedenfalls. Gut, dass mir immer alles verziehen wird. Aber das nennt man wohl Liebe.

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Nur damit ihr es gleich wisst:

Ich wurde als Terroristin verdächtigt. Zu Recht, sage ich nur, zu Recht!

Was hatte Iro also angestellt?

Beginnen wir im Aldi in Köln. Ihr habt ja schon mitbekommen, dass ich Quark über alles liebe. Da es in Österreich aber nur diesen unerträglich trockenen Topfen gibt, sehe ich mich also zu Quarkschmuggeleien aller Art genötigt. Ich bekomme Quark per Post zum Geburtstag, zu Weihnachten, zwischendurch und bringe mir auch regelmässig Quark aus Good Old Germany mit.

Szene 1, Aldi, August 2010:

H-Schwester und Iro kaufen Unmengen Quark ohne alles. Genaugenommen einen Karton á 20 Päckchen. Plus 12 Päckchen Quark mit was drin. Also Obst.

Szene 2, H-Schwester-Haus, Iro packt Koffer zur Rückreise nach Wien:

Iro denkt: Hm, das ist ja ein bißchen viel Quark. Und schwer. Geht der Koffer noch zu? Wird er kaputtgehen beim Kofferweitwurfwettbewerb am Flughafen? Egal. Alte Socken und Jogginghose (jaha, sowas hab ich auch, zum herumlungern zuhause natürlich nur) drumgewickelt und gut wars.

Szene 3, gleicher Tag, H-Schwester-Haus:

H-Schwester gibt zu Bedenken, dass ich mit dem ganzen Quark 32 x 250g = 8 kg evtl. Übergepäck hätte. Hm. Darüber habe ich noch gar nicht nachgedacht. *schwitz* Was soll´s. Der Quark muß (!) mit.

Szene 4, nächster Tag, Flughafen Köln-Bonn, Schalter German Wings:

„Sie haben 7kg Übergepäck“ murmelt die freundliche Dame am Check-in. Ich werde blass. Sie gibt sich redlich Mühe, eine Lösung zu finden, damit ich weniger Übergepäck bezahlen muß, aber bei 5kg bleiben die Verhandlungen stehen. Naja, ich bezahle also locker-flockig die 40 Euro Gebühr, denke kurz daran, dass der Quark etwa 16 Euro Wert hat, zucke die Schulter, aber der Quark muß (!) mit.

Szene 5, Warteraum Gate, Sicherheitskontrolle etc. schon hinter mir gelassen:

Lautsprecher knarzt mir ein „Frau Irodeschi, bitte melden Sie sich an Schalter B krkrzrkpftkrk“ ins Ohr. Hm, denke ich, B wo? Und warum ich? Quarkschmuggel aufgeflogen? Ich laufe von Offiziellen zu Offiziellen, um in Erfahrung zu bringen an welchem B-Schalter ich mich melden soll? Ratlosigkeit. Na, wenn´s wichtig wäre, würde man mich nochmal ausrufen. OK, denke ich. OK. Dann, ein Steward betritt das Gate. Als folgsame Staatsbürgerin frage ich auch noch einmal bei ihm nach, ob er vielleicht mal fragen könnte, irgendwo, was man von mir wollte? Er fragt. Guckt mich an und meint: Tja, da ist wohl etwas mit ihrem Koffer nicht in Ordnung. Gleich holt sie ein Sicherheitsbeamter ab. Aha. Ich warte also. Und warte. Mein Flug geht in 20min. Leise Unruhe macht sich in mir breit. Aber da kommt er, nervöser, dünner, nicht gesprächiger Sicherheitsbeamter winkt mir, ich solle folgen, meine im Laufschritt formulierten Nachfragen nach dem Grund der Unruhe werden überhört, ich gehe, laufe, er hetzt, ich bin dick, ich mache keinen Sport, mir bricht der Schweiß aus, mein Gesicht wird tomatenrot, ich versuche weiter ihm auf den Fersen zu bleiben, herrjeh, wo bringt der mich hin, wir sind schon am anderen Ende des Flughafengebäudes, ich atme hektisch, ich gehlaufe hektisch, isch werd jetzt langsam auch nervös! Raus aus dem Flughafengebäude, über das Rollfeld, vorbei an der Gepäcksortierung, verblüffte Männer starren mich an, das rote Ding auf meinem Hals pulsiert an den Schläfen.

Szene 6, Büro der Sicherheitsbeamten:

Ich trete ein, mein Blick sieht 3 streng guckende Sicherheitsbeamte, einen (meinen) Koffer. Ich denke, Flucht nach vorne, Iro und sage: Na, was ist es denn? Der Quark? Die drei fangen an zu lachen. Eine sagt zu mir: Nee, Quark können sie soviel mitnehmen wie sie wollen, aber die Feuerzeuge….Och, sage ich, die darf ich auch im Koffer nicht mitnehmen? Die waren so schön günstig und ich dachte…Nein. Falsch gedacht. 1 Feuerzeug Handgepäck und 1 Feuerzeug Koffer. OK. Ich wühle mich schweißgebadet und immer noch mit heraushängender Zunge wie Lassie durch den Quark, die Klamotten und fische nach und nach meine verstreuten Feuerzeuge aus dem Koffer, verfluche im Geiste ein kleines bißchen H-Schwester, die mich zum fatalen Feuerzeug-Kauf ermutigt hatte und so werde ich mir recht schnell mit den freundlichen Beamten einig. Sie sind sogar so großzügig, dass ich meine alten gegen neue Feuerzeuge austauschen darf. Über Sinn oder Unsinn der Angelegenheit möchte ich nicht weiter nachdenken, dazu gibt es schon genug kabarettistisches Programm.

Szene 7:

Iro hetzt den ganzen, langen, weiten, sich unendlich ziehenden Weg hinter dem Sicherheitsbeamten wieder zurück zum Gate. Tomatenkopf, Tempo an die Stirn gepresst. Mir ist sooo heiß. Gate ist leer, alle Passagiere im Flugzeug, Steward hechtet mir entgegen, freut sich über das gute Gelingen der Koffersicherung, winkt mich durch, ich lasse mich auf meinen Fensterplatz fallen und presse während des gesamten Fluges nach Wien meine Stirn gegen das Guckloch und hoffe, dass meine Farbe sich von Tomate zumindest zu zartem Rosé mildert. Ich muß nicht erwähnen, dass mich alle anderen Passagiere angestarrt haben, oder?

Szene 8, Flughafen Wien, Draussen:

Ich wähle auf dem Handy die Nummer meiner H-Schwester, sie meldet sich und ich setze an: Wenn du mir nochmal sagst, ich soll Feuerzeuge bei Aldi kaufen, die sind doch da viel billiger als in Wien, dann….

Das Gespräch endet Minuten später in gnadenlosem Gelächter.

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Ich hab mir die Sexgöttin bestellt. Und isch freu misch drauf und bin ganz hibbelig.

Weil ich ja so gerne bei Verenas Weltlaterne lese. Und weil es Edithalisas erstes Buch ist. Glaub ich. Und weil ich bei ihr schon Konflikte hab wie bei Prince oder Symbol oder Tafkap. Ich sag aber trotzdem immer Prince, ätsch.

Und vielleicht mögt ihr ja auch mal einen Blick bei ihr hereinwerfen, es lohnt sich sehr, finde ich.

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