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Archive for Juli 2010

Die Gerüchteküche brodelt, dass Wyclef Jean sich auf Haiti für das Präsidentenamt bewerben könnte.

Alle Formalitäten sind bereits erfüllt, es geht wohl nur noch um die Zustimmung seiner Familie, seiner Frau und seiner Tochter.

Wie großartig wäre das? Ich bin geradezu begeistert von der Möglichkeit, dass dieser 37jährige, wunderbare Musiker, der bereits seit Jahren mit seiner Hilfsorganisation Yele Haiti Foundation sozial in der Heimat engagiert ist, Präsident von Haiti wird.

Er hat sowohl die nötigen internationalen Kontakte, als auch die finanziellen Mittel um seiner Heimat dauerhaft aus der Krise zu helfen und ich wäre restlos hingerissen, sollte es dieser symphatische Mensch tatsächlich schaffen, diesen Weg zu gehen!

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Bäh

Ich_schaue_gerade_auf_meine_Artikel_und_stelle_fest_dass_ich_mich_echt_

manchmal_ganz_schön_verbittert_anhöre.

Schock.

Biegen sich meine Mundwinkel schon nach unten? *mit großen Augen in den Spiegel starr*

Erleichterung, nein, noch nicht, ich seh immer noch aus, als wenn ich dauerfröhlich wäre.

Aber, trotzdem, wie konnte das nur passieren?? Omfg

In drei Wochen bin ich zuhause. Endlich wieder. Für eine Woche. Dann hab ichs gottseidank lustisch!

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Jetzt herrscht natürlich komplette Funkstille. Naja, mußte ich mit rechnen und ist auch immer nur den Bruchteil einer Sekunde ein komisches Gefühl. Trotzdem erwische ich mich dabei, dass ich doch ab und zu und häufiger als ok ist auf mein lautlos gestelltes Handy schaue, ob sich nicht doch jemand…..

…ich wünsche mir einfach insgeheim, dass man um mich kämpft, weil ich das unbedingt wert bin! Alles sehr ambivalent. Ich mag mir einfach nicht alles gefallen lassen und andererseits weiß ich auch genau, dass ich mutterseelenallein hier bin, sich sowieso schon niemand meldet und wenn ich aufmucke, vergraule ich den letzten Rest auch noch. Und dennoch…muß das wohl so sein…seufz…

Irgendwie kann ich nicht haben was ich will, ohne mich zu sehr zu verbiegen, aber mir wird die Zeit lang. Ich bin jetzt schon reichlich 1 Jahr hier ganz alleine und bin eben nicht mehr jeden Tag gleich gut motiviert, das Alleinsein klaglos zu ertragen. Außerdem fehlt mir einfach der Antrieb, mich andauernd alleine zu bespaßen…klar gibt es viele Veranstaltungen hier in Wien, aber da alleine hinzulatschen hat für mich den Anreiz eines Konzerts von Florian Silbereisen oder eines Vortrags von Eva Hermann. Obwohl, der würd ich schonmal gerne eine Tomate auf die Nulpe werfen.

Im Büro ist es auch so dermassen langweilig momentan, dass ich kaum die Stunden herumbekomme. Abgesehen davon, dass der Job auch nicht die Mörderstories hergibt, wie etwa als Chirurgin, Spionin oder Rockstar.

So hangel ich mich durch die Tage und vergeude wieder ein bißchen meiner Zeit. Naja nicht ganz, das Projekt Abnehmen läuft prima, reichlich 10 kg sind weg. Immerhin ein Lichtblick.

Ich hangel dann mal weiter.

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GK war am Samstag mal wieder bei mir, harmlos, Salat essen, DVD gucken, müde werden, nach Hause fahren. Irgendwie kamen wir auf die Frage, magst du mich nur oder liebst du mich noch? Und er meinte, er liebe mich noch. Das hat mir geschmeichelt, aber mich nicht in Ekstase versetzt, ich weiß ja inzwischen, was von dieser Aussage zu halten ist.

Der Sonntag war so langweilig, dass ich dachte, der Kaugummi zerreist nie und ich habe vor lauter Frust alle paar Stunden einen Joghurt gegessen. Man, war mir langweilig, nix im TV, Wetter so lala, Spielen fad, Lesen nix großartiges da, aber auch die schlimmste Freizeit geht mal vorbei, ich hab sogar geputzt! Daran lässt sich ermessen, wie und überhaupt.

Montagmorgen schau ich bei Facebook rein und was hat GK gemacht? Seinen Status von „in einer Beziehung“ auf „Single“ geändert. Ich war geschockt. Keine Ahnung warum, aber das hat mich total getroffen. Ich meine, hätte er das im vergangenen Jahr gemacht, ok. Aber jetzt? Nach all der Zeit? Hat der einen Vogel? Hab ich einen Vogel? Wie kann er es wagen! Und seine Mutter macht auch noch einen Smiley dazu, als wenn sie das toll fände. Das war ja wohl ein offener Affront. Ich war sowas von empört, sauer, weißichwas….ich hab im Affekt ein: Oh, gratuliere! dazugeschrieben und dann gedacht: Was mach ich mit der Kinderkacke hier, warum schau ich mir den Mist überhaupt an? Facebook-Profil gelöscht, ratzfatz. Das muß ich mir doch nicht antun, dass ich mich über so einen Scheiß aufrege.

Und prompt kam ein Anruf von GK und eine SMS, warum ich mich denn so aufrege und warum ich das Profil gelöscht habe und überhaupt warum ich mich so anstelle. Ich hab den Anruf nicht angenommen und die SMS nicht beantwortet.

Boah, war ich….was war ich…böse, nein…ich war irgendwas, was mit Stolz zu tun hatte, das hab ich nicht nötig, dachte ich.

Und wo wir einmal dabei sind, hab ich auch gleich mein wkw-Profil gelöscht und schau mal an, da kommen die Ratten aus ihren Löchern gekrochen. Prompt bekam ich eine SMS von M., der sich übrigens schon eine Woche nicht mehr gemuckst hatte und der nachfragte, was denn los sei: Warum ich das Profil gelöscht und überhaupt so schweigsam sei? meine Antwort: Gelöscht, weil ich es nicht nutze und Funkstille, weil ich mich der Situation angepasst hätte. Ich nahm an, das sei gerade angesagt. Keine Antwort. Natürlich nicht. Und vermutlich meldet er sich in drei Wochen wieder und hofft dann, ich würd ihm gleich in die Arme fallen oder so.

Pah, die sind alle irre und können mich mal. Diesen Pseudo-Internet-Kommunikationsdreck brauch ich auch nicht mehr. Ich meine, wen interessieren meine alltäglichen, kleingeistigen Ergüsse? Niemanden, außer mir selbst. Deshalb schreib ich auch hier mein Tagebuch, das liest eh keiner. Gottseidank.

Ich nehm jetzt einfach weiter ab, klappt ja gut und dann sollen mir alle den Buckel runterrutschen, denn das heißt hier nicht umsonst:

Zum Teufel mit dem Charakter!

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Stolz ist eine fatale Sache.

Manchmal sollte er deutlicher hervortreten und man ignoriert ihn, weil andere emotionale Umstände ihn erdrücken.

Und manchmal tritt er so heftig und spontan hervor, dass man ungeachtet aller rationalen Überlegungen so intensiv auf eine Situation reagiert, dass man sich selbst nur wundern kann.

Wenn man aus einigem Abstand heraus seine eigenen Reaktionen sachlich überdenkt, gibt es meistens sowohl zu der einen, als auch zu der anderen Form keine vernünftige Erklärung. 

Ist es also falsch oder richtig, Stolz zu zeigen oder keinen zu haben? Für wen ist es falsch oder richtig? Für einen selbst? Für eine imaginäre Umwelt?

Und ist es normal, dass ich hinterher immer anzweifele, ob (m)eine Reaktion richtig oder falsch war?

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Kann sich noch jemand an diese Fernsehserie von 1965 erinnern?

Ich war ein kleines Kind damals, als diese Serie im Vorabendprogramm lief. Schwarz-weiß. Gruselig. Und so extrem geheimnisvoll, das es kaum packbar war…ja, so habe ich das empfunden…mit der wunderbaren Juliette Gréco, die mir danach nie mehr aus dem Kopf ging!

Niemals würde ich mir die Serie heute wieder ansehen, denn das würde meinen persönlichen Mythos der Lächerlichkeit preisgeben.

Aber die Erinnerung an das damals empfundene mysteriöse, schwarze, unheimliche Ambiente, ja…die möchte ich mir ewig bewahren.

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Ich bekomme schon wieder eine neue Kollegin. Seufz…

In unserer Abteilung sind wir zwei Teamleiter, die sehr eng zusammenarbeiten müssen. Anfangs war ich die neu dazu gekommene, zwischenzeitlich ist meine erste Kollegin zuhause, weil Baby…eine war nur einen Monat im letzten Oktober da, weil sie dann doch eine andere Abteilung übernehmen mußte…danach kam dann mein jetziger Kollege, der sich ab 01.10. in Bildungskarenz vertschüssen wird. Hat bisher immer alles super geklappt im Verhältnis mit den anderen.

Jetzt kommt also bald Hasi.

Hasi ist überall bekannt wie ein bunter Hund. Im wahrsten Sinne des Wortes. Bunt, exaltiert, auf jugendlich getrimmt, zu enge, sehr auffällige Klamotten, die bestimmt teuer waren. Auf keiner Feier waren die Herren bisher vor ihr sicher…wer nicht bei höchstens 2 auf den Bäumen war, dem wurde die Peinlichkeit einer angetrunken-betrunken-anhänglichen Hasi zuteil, die man(n) nicht mehr loswurde, bis Hasi nach Hause getragen werden mußte. Das war meistens etwa 57 Minuten nach Beginn der Feier.

Ihr haftet diese leise Tragik eines verzweifelt suchenden Menschen an.

Hasi wird also meine neue Kollegin.

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