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Archive for September 2009

Mein neues Credo

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Minus 6.

Gestern habe ich versucht, in meinen Bergen aus Büchern meine alten Kochbücher wiederzufinden, aber leider erfolglos. Ich nehme an, die schlummern noch in JG´s Regalen.

Halt, doch, eins hab ich gefunden. Dr. Oetkers Schulkochbuch. Lustig, nach welchen neuesten Ernährungsprinzipien und Errungenschaften damals gekocht wurde. Denn es gibt jetzt – haltet euch fest – Mikrowellengeräte! Tätääää, das war die Sensation vor, vor, vor….ganz vielen Jahren!

Und Fett durfte man essen, ganz viel!

Nun gut. Abhaken, dachte. Ab und zu mal das eine oder andere Gericht, aber Up-to-Date bin ich damit nicht mehr. Gut, es gibt ja tolle Internetseiten, also her mit einem Kochbuch oder zwei oder drei. Schließlich hat mich Edithalisa ja nicht umsonst auf Anke Gröner aufmerksam gemacht. Und nun habe ich dann gestern was von dem wilden Briten bei den Amazonen gekauft bzw. wollte kaufen. Aber irgendwie hakt da was mit der Übermittlung der Daten. Mist.

Naja, dann gibt es den vernünftigen ich koche nur noch sensationell super-duper Haushalt von Irodeschi eben ein paar Tage später.

Ich denke nämlich, wenn Kochen und Essen wieder Spaß macht, dann klappts auch dauerhaft mit der Waage *zwinker*

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Mir ist da eben ein Verdacht….ob die (Shopping) vielleicht aus Rache meine Schuhe an die Organhandelmafia denunziert haben?……weil sie keinen Schnullerschmuck….vielleicht hab ich schonmal vor Wochen versehentlich kurz vor Ende des Verkaufs der supergünstigen batteriebetriebenen Schneeflockendekorierten Mega-Schere umgeschaltet?

Oh oh.

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Hüpfspringfreusaltoschlag, am Freitagabend kommen sie in Wien an. Wer? Meine Familie, keine Ahnung, wer und wieviele genau. Ausser H.-Schwester, das weiß ich sicher!

Meine Vermutungen erstrecken sich auch auf meine Eltern und….schauen wir mal *zwinkert*

Nun kommts. Muß ich aufräumen? Meine Wohnung? Putzen? Sie wohnen ja etwas weiter weg im Hotel, also vielleicht kommen sie gar nicht bis hier hin? *grübel*

Mhm. GK hat ja ein ziemliches Fiasko an Sachen hinterlassen, also ganz weg bekomm ich das sowieso nicht. Außerdem kennen sie mich zur Genüge und erwarten vermutlich gar nicht, dass es hier tipp-topp….ach, was solls. Ich veranstalte jetzt keine Maskerade. Ich bekomme sonst keinen Besuch, also was soll ich hier die Molly machen. Dann schäme ich mich eben mal kurz über meine Gerümpelbude und nachher ist das eh wieder vergessen. Schließlich ist sie so sonst urgemütlich. Für mich jedenfalls.

Und das Stirnrunzeln von Mama mit dem begleitenden „Na, du könntest aber auch mal ein bißchen aufräumen hier“ halte ich schon aus. Wenn ich nur nicht so ordentliche Schwestern mit dollen Häusern hätte. Sie sind ja entzückend, aber damit fallen sie mir voll in den Rücken.

Wenn sie so schusselig wie ich wären, würd ich ja nicht so aus dem Rahmen fallen. Hmpf.

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Minus 5.

Das Leben geht weiter. Daran hatte auch niemand Zweifel ausser mir. Aber meine Zweifel hab ich jetzt auch zum Teufel gejagt, ebenso wie den Charakter.

Sooo, kommen wir doch mal auf mein verhextes TV zurück (Katastrophenfilme).

Jemand hasst mich. Jemand, dessen Frequenz sich mit meiner überschneidet. Der etwa alle 2,87 gefühlte Minuten das Programm wechselt. Ein Channelhopper, auf neudeutsch.

Nee, ich würde ja nichts sagen, wenn ich so auf Sender gelangen würde, die etwas für mich Spektakuläres zeigen würden, wie etwa Dexter, Das Schweigen der Enten…ähm…Lämmer oder…ach, egal…

Aber was zum Teufel muß ich mir da angucken? Shoppingkanäle! Hab ich euer Mitleid oder hab ich euer Mitleid? Es spielt keine Rolle, ob der 1. FC Köln gerade 34 Sekunden vor Abpfiff einen Elfmeter bekommt oder James Bond aus dem letzten Loch pfeift, um die Welt zu retten und die Bombe in 6 Sekunden zündet, nee, schwupps schaltet das Programm um und ich sehe Frau Huber aus Hückelhoven einen phänomenal günstigen Schmuck mit einem Schnulleranhänger präsentieren, der wirklich so einmalig ist, dass davon nur 158.784 Stück produziert wurden und den es wirklich, aber wirklich nur noch die nächsten 2 Minuten käuflich zu erwerben gibt, zu einem Spottpreis von 3.480 Euronen. Greifen Sie zu!!

Ich greife panisch zur Fernbedienung, schalte um, oh no, das Spiel vorbei, James lebt immer noch, aber warum?

Meine Kieferknochen mahlen.

(….in der anderen Wohnung. Wutgeheul, anschließendes leises Schluchzen. „Karl-Heinz, stell dir mal vor, da wollte ich gerade diesen herzigen Schmuck mit Schnulleranhänger kaufen und irgendjemand, der mich aus tiefstem Herzen hasst, schaltet 17 Sekunden vor Verkaufsschluß auf diesen doofen James Bond um und iiiiiihiiiich konnte die Telefonnummer nicht mehr rechtzeitig aufschreiben….buhuuuu“)

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Soooo….dann schauen wir mal, was wir als nächstes angehen, Irodeschi.

Gewicht und Wohnung, würd ich mal sagen. Von den ursprünglich bereits abgenommenen 11 Kilos sind wegen mehrfachen Schokoladenfrustessens nur noch Minus 4 übriggeblieben.

Da stoppen wir doch sofort mal den freien Fall. Gestern hab ich mich erstmals seit seinem Aufbau wieder mit meinem Ergodings beschäftigt. Wie stellt man den Computer ein, die Sitzhöhe optimiert, ein paar Minuten geradelt, aber noch halbherzig. Aber nun ist es bei einem spontanen Anfall von Bewegungslust einsatzbereit.

Der geplant spontane Anfall sollte eigentlich heute morgen schon vor Arbeitsbeginn stattfinden, aber als der Wecker klingelte, dachte ich: Och nöööö und hab lieber noch ein bißchen geschlafen. So wie gestern Nachmittag, als ich doch tatsächlich allen Ernstes geschätzte 3 Stunden verpennt habe. Als wenn Körper und Seele von einer Last befreit wären.

Gut, Disziplin ist nicht so ganz meine Stärke, aber darauf seid ihr auch schon gekommen, oder?

Naja, dafür hab ich aber was anderes umgesetzt und schon eine Riesenkiste mit altem Zeug aus der Wohnung entsorgt. Immerhin! Applaus bitte *zwinkert*…jetzt fehlen nur noch 354,7 Dinge, die in der Wohnung zu erledigen sind und ich  brauch auch nur noch geschätzte 84,82 Kilo abnehmen.

Also, alles sehr übersichtlich und in absehbaren 3,51 Jahren zu erledigen.

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Was für ein herrlicher Tag. Die Sonne scheint. Wien ist wieder einmal perfekte Kulisse.

Hier begann es, in einem Lokal auf dem Naschmarkt, vor knapp drei Jahren. Als ich mich entschloss, hierher zu kommen. Und hier endet es an gleicher Stelle. Ich fand das passend. Ich habe versonnen über den lichtdurchfluteten Markt geschaut, als ich GK beim Frühstück gesagt habe, dass ich unseren Beziehungsstatus auf Null setzen möchte.

Es hat ihn getroffen, ich habe es gesehen.

Ich war ruhig, freundlich, gelassener als ich gestern befürchtete. Ich hatte schon gefürchtet weich zu werden, nichts zu sagen, als er vorher wieder nach meiner Familie fragte, dass er sie gerne sehen möchte und ich ja wußte, ich würde ihm gleich sagen, dass ich unsere Geschichte beende. Aber ich habs getan.

Ich habe gesagt, dass ich nicht mehr daran denken würde, mir seine Liebe mit weniger Kilos erkaufen zu wollen, dass ich nicht mehr darüber nachdenken möchte, was ihm gefällt und wie er etwas aufnimmt. Dass die derzeitige Situation zermürbend und sinnlos ist. Dass ich das nicht mehr will. Dass ich frei sein möchte von allen Erwartungen und mich um mich selbst kümmern möchte. Dass diese Frau vor drei Jahren mit großen Hoffnungen, voller Zuversicht und Glück hier eingetroffen ist und dass davon nur noch ein Häufchen Elend übergeblieben war. Dass er all meine Liebe hatte und sie nicht mehr wollte. Dass das seine Entscheidung war und er jetzt die Konsequenzen tragen muss.

GK hat gesagt, dass ich das jetzt benennen könne, wie ich wolle. Dass er fast jeden Tag darüber nachdenken würde, ob es ein Fehler war mich zu verlassen. Dass er mich immer noch schrecklich lieb habe. Aber ok, sagte er, irgendwie fände er das jetzt auch besser, so völlig ohne jedwede Erwartungshaltung. Da würde es ihm gleich wieder Spaß machen, an mir zu baggern.

Dieser Mistkerl.

Wir haben dann soviel gequasselt, sind umhergelaufen, dass wir sogar noch eine Kleinigkeit zu Mittag gegessen haben. Als ich nach Hause kam, habe ich mir ein paar sentimentale Tränen geleistet. Trauer, über diese sinnlos verlorene Liebe, über die viel zu kurze Zeit. Er hat mich nie richtig kennengelernt. Selbst schuld. Er verpasst soviel.

Und er weiß das. Ich bekam eben eine SMS: Ich hab dich trotzdem lieb….So schauts aus!

Ich fühle mich frei.

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