Ich bin ja momentan in einer ganz merkwürdigen Lebensphase, von der ich niemals gedacht hätte, dass Sie mich ereilt.
Ich sehne mir keinen Partner herbei. Peng.
Lese ich von Heidi und Seal, denke ich: Wie cool, dass ich mich mit niemandem arrangieren, kooperieren, kompromiss-tieren, auseinandersetzen, diskutieren, anschweigen, anschreien muß.
Wie wunderbar bequem ist so ein Leben, in dem man sich nur mit sich selbst auseinandersetzt. Wenn ich bedenke, wie trostlos das alles für mich vor knapp 3 Jahren war und wie schrecklich alleine ich mich gefühlt habe. Seitdem bin ich tatsächlich alleine, aber irgendwie kehrt diese Sehnsucht nach Nähe zu einem Menschen nicht wieder zurück.
Sie ist einfach weg. Verschwunden. Ich wundere mich, wie lange das schon dauert und lauere auf eine Rückkehr, auf ein Aufflammen von Sportsgeist, auf Angst vor dem Alleinsein, auf was weiß ich.
Aber nichts…ich fühle mich alleine sehr wohl. So ganz mit mir selbst. Schön ist das.
Ich geh mal davon aus, dass du bist wer du bist und ich mit meiner Vermutung Recht habe, dass du bist ….. na, du weißt schon ….. wer du bist. Bedanke mich für deinen Kommentar und verspreche heilig, mich in Zukunft hier ein bisschen zu tummeln, wenn’s denn genehm ist. Ansonsten verbleibt nur die Aufforderung an dein Glück, dich stande pete nach Köln zurück zu beamen.
Gruss
Liebe Irodeschi – wow, das finde ich toll! Ich hatte diese Phase auch und habe sie sehr genossen. Irgendwann war sie vorbei, nicht weil ich wollte, dass sie vorbei war, sondern weil sie vorbei ging, weil sie “normal” war, ich sie genossen hatte, ich sehr gut mit ihr leben konnte, ohne permanente Suche/Sehnsucht nach einem “Gemeinsam” und es gut war mit mir “allein”. Und erst in dem Moment, in dem das “Gemeinsam” nicht mehr die Gedanken beherrschte, kam es von allein und war auf einmal einfach da
. Genieße dieses Gefühl, dass es gut ist, so wie es ist, denn nur das zählt. Jetzt – und auch, wenn es sich irgendwann ändert. Liebe Grüße!
Glueckwunsch! So muss es sein, finde ich.